Blechblasinstrumente

 

Horn (Waldhorn)
Eines der ursprünglichsten Musikinstrumente, die der Mensch benutzte, dürfte das Horn sein. In seiner Urform bestand es aus einem Tierhorn, genauer einer Hornscheide der Cavicornia genannten Tiergruppen (Rinder, Schafe, Ziegen u. a.).  Neben Hornscheiden wurden auch Stoßzähne, Schneckengehäuse oder Muscheln in ähnlicher Weise verwendet. Da diese Instrumente allenfalls über einige wenige aber dafür laute Töne verfügten, eigneten sie sich vor allem als Signalinstrumente.
Das heutige Waldhorn ist ein Instrument, das sowohl als Soloinstrument als auch im Orchester und Blasensemble eingesetzt wird.
Mit etwas kleineren Instrumenten ist bei uns in der Musikschule auch der Beginn mit 9 bis 10 Jahren möglich. Natürlich kann man diese Instrumente auch über die Musikschule ausleihen.
 
Trompete
Man unterscheidet Naturtrompeten (wie die Barocktrompete) von den Klappentrompeten und Ventiltrompeten. Ohne Zusatz ist heutzutage die letztere gemeint; es gibt sie mit Drehventilen (auch genannt: Zylinderventil, Zylinderdrehventil) oder Pumpventilen (auch Périnet-Ventile genannt). Im Ensemble und im Orchester oder der Bigband erfährt sie den größten Einsatzbereich. Auch als Solo- oder Ensembleinstrument in Jazz und Popmusik ist sie vetreten. Ab 8 Jahren geeignet (Manchmal mit kleinen Taschentrompeten auch früher).


Posaune
Die Posaune entstand in ihrer jetzigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete und ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente. In der Blechblasinstrumentenfamilie spielt sie die tiefere Mittelstimme. Posaunen findet man im Orchester, im Ensemble oder der Bigband. Ab 9 bis 10 Jahren.


Tuba
Die Tuba ist das Bassinstrument der Familie der Blechblasinstrumente. Die ersten Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der Ventiltechnik entwickelt. Im Orchester, dem Blasensemble und im Jazz hat sie ihren festen Platz. Ab 9 bis 10 Jahren mit kleineren Instrumenten geeignet.